Basische Ernährung

Basische Ernährung
Basische Ernährung: Sauer sein, weil die Diät nicht klappt – Oder ist es eher umgekehrt?

Das beliebte Zitat: „In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist“ des römischen Dichters Juvenal wird häufig wiedergegeben, wenn die nächste Diät ansteht, aber hat man schon einmal gehört: „In einem basischen Körper wohnt ein gesunder Geist“? Der letztere, eher unübliche Spruch, deutet allerdings nicht darauf hin, dass das eine das andere ausschließen muss. Eine basische Ernährung ist nämlich gesund und fördert zudem das Ziel, das man bei einer Diät in der Regel verfolgt: Abnehmen.

Was bedeutet „basisch“ im Zusammenhang mit unseren Körpern?

Ganz grob gesagt, bedeutet „basisch“ erst einmal so viel wie „nicht sauer“. Der Säuregehalt des Körpers wird durch einen sogenannten pH-Wert angeben. Die pH-Wert-Skala umfasst die Werte von 1 bis 14. Die Mitte, also die 7, wird als neutral bezeichnet. Alle Werte unter 7 gelten als sauer und alle darüber als basisch. So weit, so gut. Doch was jetzt damit anfangen? Ist der pH-Wert des Körpers unter 7, so ist er sauer oder sogar übersäuert. Kein wünschenswerter Zustand, denn eine Übersäuerung des Körpers ist in sehr vielen Fällen Auslöser von Krankheiten und besonders wohl fühlt man sich damit auch nicht – Wer häufiger unter Sodbrennen leidet, kennt das Problem. Ziel sollte es also sein, den pH-Wert bei Werten über 7 zu halten, mit Ausnahme von Organen, die Säure zum Zersetzen und Verdauen von Lebensmitteln brauchen, wie z. B. den Magen und den Darm. Wieso genau das jetzt für eine Diät bedeutsam ist?

Sich basisch ernähren und dabei abnehmen

Am besten lässt sich die Wichtigkeit eines guten Säurehaushalts im Körper an einem Beispiel erklären. Nehmen wir also an, zum Abendessen geht es los zu einer Fastfood-Kette. Man bestellt sich einen Burger und eine Portion Pommes, was alles andere als eine basische Ernährung ist. Im Körper durchlaufen diese dann verschiedene Stoffwechselprozesse. Das Problem: Lebensmittel wie Burger, Pommes, Pizza und andere Fertigprodukte enthalten künstliche Zusatzstoffe wie Farbstoffe, Geschmacksverstärker und Konservierungsmittel. Diese Zusätze sorgen im Körper für eine erhöhte Säurebildung und die muss der Körper nun wieder regulieren, bevor er sie ausscheiden kann. Zwar sind die Regulierungsstoffe im Körper vorhanden, doch haben sie an der Säureregulierung ganz schön lange zu knabbern, was im Klartext bedeutet: Lebensmittel mit säurebildenden, künstlichen Zusatzstoffen brauchen länger, bis sie verdaut sind, ergo: Man legt an Gewicht zu. Die Lösung? Basische Lebensmittel statt Fertigprodukte!

Basische Lebensmittel zum Abnehmen

Basische Lebensmittel sind vor allem eines: Frei von künstlichen Aromen und Zusatzstoffen. Logisch, dass also ziemlich viel Obst und Gemüse geeignet ist, um sich basisch ernähren zu können. Doch es gibt unter ihnen Lebensmittel, die besonders basisch und säureregulierend auf den Körper wirken. Darunter fallen z. B. basische Lebensmittel wie

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  • Äpfel;

    basische ernährung- limetten

    Limetten am Baum

  • Birnen;
  • Bananen;
  • Himbeeren;
  • Limetten;
  • Auberginen;
  • Brokkoli;
  • Blumenkohl;

    bild von grünkohl - basische lebensmittel

    Grünkohl

  • Gurken;
  • Kartoffeln;
  • Grünkohl usw.

 

 

 

Eine Übersicht über basische und saure Lebensmittel findet man in der Nahrungsmitteltabelle des Instituts für Prävention und Ernährung, Ismaning.

Also sollte eine basische Ernährung rein basisch sein?

Diese Frage lässt sich leicht mit „Nein“ beantworten. Ziel einer basischen Ernährung bei einer Diät ist es nicht, nur noch basische Produkte zu verzehren. Sich basisch ernähren, bedeutet auch, Kombinationen zuzulassen. Nüsse z. B. sind säurebildend, für eine gesunde Ernährung aber von großer Bedeutung. Es gilt daher, sowohl basische als auch säurebildende Lebensmittel gekonnt miteinander zu kombinieren.Lediglich „zu sauer“ sollte es nicht werden. So kann man beispielsweise in einen selbstgemachten grünen Smoothie neben Äpfeln, Bananen, Grünkohl und Birnen, die allesamt basisch sind, auch Erbsen als tendenziell Säure fördernde Lebensmittel hinzufügen.

Fazit:

Eine basische Ernährung durch basische Produkte regt die körpereigene Basenbildung an und versorgt den Körper mit viel Flüssigkeit, denn die meisten basischen Produkte haben einen hohen Wassergehalt. Sich basisch ernähren, hat aber auch noch den Vorteil, dass man seinen Körper damit entschlackt, indem man ihn von vom Körper als giftig gewerteten Stoffen fernhält. Außerdem wirken sie entzündungshemmend und fördern die Darmgesundheit. Und was kann schon eine bessere Voraussetzung für eine gelungene Diät sein, als ein optimal funktionierender Darm?

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