Die Bierbauch Diät: Wenn aus dem Fass ein Sixpack werden soll

Bierbauch-Diät

Des Mannes liebstes Getränk ist das Bier. Das weiß man ja schon seit Jahrhunderten. Des Mannes größtes Problem ist der Bierbauch. Auch das ist mittlerweile ein alt bekanntes Problem.

Fragt man die öffentliche Meinung, wie man(n) der Problemzone Nummer 1 an den Kragen geht, erhält man die unterschiedlichsten Antworten. Eine aber zu aller erst: weniger Bier trinken. Aber ist das überhaupt notwendig und hilft das den Bauch wieder flach zu bekommen? Hier erfährst du, was einen Bierbauch ausmacht und wo sein Name überhaupt herkommt. Dein Ziel ist mit Sicherheit das Loswerden der Pfunde rund um den Bauch – und das so schnell wie möglich. So viel sei hier schon verraten: die Schlacht gegen den Bauch ist durch eine Kombination von unterschiedlichen Methoden möglich und gar nicht so schwer.

Macht Bier dick?

Die Annahme, dass ein großer Bauch bei Männern von einem übermäßigen Bierkonsum herrührt, ist ein allgemeiner Mythos. Für die Bierbauch Diät musst du wissen, dass Bier zwar nicht ganz weit oben auf dem Speiseplan stehen sollte, es aber kaum dafür sorgt, dass der Bauch weiter wächst. Bier enthält kein Fett, kaum Zucker und ist somit kalorienärmer als die meisten Softdrinks, wie Cola oder Saft. Selbst Wein hat mehr Kalorien als Bier.

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Das Problem am Bier ist einzig und allein der Alkohol. Dieser hemmt nämlich deine Fettverbrennung, und die brauchst du, wenn du den Bauch loswerden willst.

Warum heißt der Bierbauch eigentlich Bierbauch?

Ein Bierbauch wird meist mit Männern in Verbindung gebracht, die nach der täglichen Arbeit abends gemeinsam am Stammtisch sitzen und Bier trinken. Viel sitzen heißt wenig Bewegung. Und wenig Bewegung sorgt dafür, dass der Körper keine oder kaum Kalorien abbaut. Doch nicht nur Bewegungsmangel, sondern auch schlechte und zu fettige Ernährung, spielt bei der Bauchbildung eine schwerwiegende Rolle.

Geschichtlich kann eine Herkunft des Namens „Bierbauch“ im Mittelalter ausgemacht werden. Den hervortretenden Bauch nennt man, manchmal sogar heute noch, „Wohlstandbäuchlein“. Wer zu mittelalterlichen Zeiten reich war, konnte sich eine große Menge Essen leisten. An dem Status hat sich zwar bis heute nichts geändert, aber früher wurde das exzessiv betrieben. Wer Geld hatte, genoss die Völlerei in vollen Zügen und stopfte alles in sich hinein, bis er sich übergeben musste. Das war nicht nur schlecht für den Magen, da er ungewöhnliche Größen annahm und sich die Speiseröhre durch die Magensäure auflösen konnte. Auch die Fettschürze rund um den Magen begann zu wachsen. Arme Leute, die sich kaum Essen leisten konnten, hatten meist auch keinen Wohlstands- oder Bierbauch.

Was tun gegen den „Bierbauch“?

Der Bierbauch ist an sich ein Gemisch aus Wassereinlagerungen, aus Fett und aus Blähgasen. Wer schnell Ergebnisse sehen möchte, weil die Hosen nicht mehr passen und der Gürtel nur noch dem Abbinden des Blutkreislaufs vorbehalten ist, sollte sich erst einmal von blähenden Lebensmitteln entfernen. Nicht nur die altbekannten Hülsenfrüchte, sowie Zwiebeln, Lauch und Kohlrabi sind die Übeltäter der Gasbildung. Auch Milchprodukte sorgen dafür, dass die Gasproduktion im Magen stark ansteigt. Selbst reifer Käse hat einen gewissen Blähfaktor. Eventuell kann sogar eine leichte, bisher nicht bemerkte Laktoseintoleranz zu Blähungen führen. Wer ernsthaft gegen seinen Bauch vorgehen möchte: Hände weg von diesen blähenden Lebensmitteln.

Um sich vor extremen Wassereinlagerungen zu schützen, hilft es viel Wasser zu trinken. So kurios das auch erscheinen mag, kurbelt der erhöhte Wasserkonsum die Nierenfunktion an und der Körper entschlackt dadurch besser. Wer diesen Effekt unterstützen möchte, kann auf entwässernde Produkte zurückgreifen, wie Brennnessel- oder Pfefferminztee. Zum richtigen Entschlacken darf gerne auch ein Reis-Tag eingelegt werden. Das hilft nicht nur gegen die Wassereinlagerungen, es kann auch zum Ausschließen von Allergien genutzt werden. Reis ist eines der wenigen Lebensmittel, da es keinerlei Allergene enthält.

Das Wichtigste Mittel zum Eliminieren des Bierbauchs und für deine Bierbauch Diät ist und bleibt aber das Loswerden des Fetts. Die besten Mittel dazu sind eine Ernährungsumstellung, sowie Sport, Sport und nochmals Sport.

Die richtige Ernährung

Für die richtige Ernährung darf man auch bei der Bierbauch Diät auf alle anderen Diäten vertrauen, die das Ziel Fettabbau haben.

Fakt 1: Auf fettreiche Nahrung verzichten.

Versuch deinen Ernährungsplan so umzustellen, dass du kaum noch fetthaltige Lebensmittel zu dir nimmst. Fettarm leben ist trotzdem lecker!

Fakt 2: Ernährung generell umstellen.

Nicht nur fettarm, sondern auch bewusst ernähren ist hier der Schlüssel. Verzichte abends, so gut es geht, auf Kohlenhydrate und stelle dafür auf Eiweiß um.

Fakt 3: Bier darf getrunken werden, aber in Maßen, nicht in Massen.

Und dabei ist nicht die bayerische Maß gemeint. Alkohol hemmt die Fettverbrennung, enthält aber selbst kein Fett.

Sport gegen den Bauch

„Du musst Fett in Muskeln verwandeln“, hört man immer wieder, ist aber eigentlich Quatsch. Man kann Fett nicht in Muskelgewebe verwandeln, obwohl der schlaue Ratgeber damit etwas sehr sinnvolles meint: Fett loswerden und an gleicher Stelle Muskeln aufbauen. Durch den Aufbau von Muskeln kann sich an jener Stelle kein Fett mehr ansammeln, da Muskeln deutlich härter sind als Fett. Muskeln füllen nach dem Abnehmen die vorhandene Haut aus und formen sozusagen einen neuen Bauch daraus. Ebenfalls ein Pro für den Muskelaufbau: Muskeln „fressen“ im Tagespensum einiges mehr an Kalorien. Der Mensch verbraucht dadurch mehr Kalorien pro Tag, selbst wenn die Ernährung gleichbleibt.

Sit-ups sind für die Bierbauch Diät die beste und einfachste Trainingsmethode, um Muskeln am Bauch aufzubauen. Die Übungen kann man einfach zu Hause ausüben und sie bauen die Bauchmuskulatur bei regelmäßigem Training stetig auf.

Muskelaufbau alleine ist allerding nur die halbe Miete. Gönne deinem Körper mit Joggen oder Radfahren vor allem Ausdauertraining, damit du mal ordentlich ins Schwitzen kommst. Schwitzen und Ausdauertraining helfen bei der Kalorienverbrennung, kurbeln den Stoffwechsel an und sorgen deshalb auch für die vormals erwähnte Entschlackung.

Los geht’s

Du hast dich dazu entschieden die Bierbauch Diät anzugehen? Eine gute Entscheidung – nicht nur für deinen Bierbauch, sondern auch für dein Wohlbefinden im Allgemeinen. Wenn du jetzt denkst, du musst dein Leben von Grund auf umstellen, damit du Sport machen und dich richtig ernähren kannst, kann man nur sagen: keine Angst, so viel ist das nicht. Beherzige die folgen drei Punkte und in wenigen Wochen wirst du das Ergebnis sehen und dich besser fühlen:

  1. Nimm dir täglich 10 bis 15 Minuten Zeit für deine Bauchübungen.
  2. Verzichte abends auf Kohlenhydrate und versuche fettreiche Kost zu minimieren.
  3. Trainiere zwei bis dreimal pro Woche deine Ausdauer für mindestens eine halbe Stunde.

 

Viel Erfolg bei deinem Training und viel Spaß mit deinem Bauch.

>>> Benjamin Oltmann hatte auch mit einem Bierbauch zu kämpfen. 

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Doch wie du siehst hat er ihn besiegt. Sieh dir hier an, wie er es gemacht hat.